In einem abgelegenen Kloster hoch droben in den Bergen fließt beim Versuch, einen Nagel für ein neues Kruzifix einzuschlagen, Blut aus der Wand. Das Wunder entpuppt sich bei näherem Hinsehen als eingemauerter Kadaver. Davon gibt es noch mehr, müssen Kommissar Niemans und sein Assistent Inspektor Kerkerian bald feststellen. Im Laufe der Ermittlungen stoßen die Fahnder auf rätselhafte Aufzeichnungen und verstörende Vorzeichen, die es erst zu deuten gilt, um den oder die Mörder in Mönchskutte zu stellen.
Trailer „Die purpurnen Flüsse 2”
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Filmkritiken unserer Mitglieder
Guter Film
Filmkritik von
S.T.
am Sa, 18. Dez - 18:18:
Wie schon im ersten Teil ein klasse Thriller mit einem nachlassenden Ende.
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Der erste Teil war besser
Filmkritik von
V.O.
am Mi, 16. Feb - 00:00:
Eins vorneweg: ich mag Jean Reno und ich mochte den ersten Teil trotz des reichlich konstruierten Plots und der Nazi-Thematik. Am zweiten Teil gefällt mir außer Reno eigentlich nur der mysteriöse Touch und die düstere Optik (obwohl man darüber streiten kann, ob das Hauptquartier der Sonderkomission realistischerweise so aussehen sollte wie eine vor 30 Jahren in desolatem Zustand verlassene U-Bahn-Toilette). Aus der Story hätte man was machen können, wäre nicht der Regisseur der Meinung gewesen, Benoît Magimel in total deplazierten Actionsequenzen als neuen französischen Jet-Li-Verschnitt präsentieren zu müssen. Das paßt überhaupt nicht zur ansonsten eher ruhigen und düsteren Atmosphäre des Films und zerreißt ihn dadurch stilistisch. Dazu kommen einige extrem unlogische und/oder dämliche Handlungselemente, auf die man aber nicht näher eingehen kann, ohne wichtige Punkte der Story zu verraten. Zu den weniger gelungenen Ideen gehören sicher auch die Killermönche: seit Scream hat es zu viele schwarz vermummte Mörder gegeben, als daß man sie noch richtig ernstnehmen könnte und die Erklärung ihrer Superkräfte gegen Ende des Film ist reichlich dümmlich. Last but not least konnte man es sich nicht verkneifen, einen deutschen Oberbösewicht einzuführen, der groteskerweise auch noch von Christopher Lee gespielt wird. Nichts für ungut, aber langsam sollten die Froschfresser endlich ihre Animositäten überwunden haben ;)
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